Texas

Caprock Canyons

Wenn wir uns Texas bildlich vorstellen, sehen wir trockene Prärielandschaften, Rinderherden, Cowboys und endlose Weite vor uns. Und genauso ist es auch. Wir fahren eigentlich nur durch Texas um schnellstmöglich Richtung Norden nach Colorado und Utah zu gelangen. Wir wurden auch standesgemäß begrüßt. Der Sheriff von Jasper lag uns dicht auf den Fersen und verfolgte uns eine ganze Weile auf dem Highway. Dann hat er uns deutlich gemacht, dass wir rechts ranfahren sollen um zu stoppen. Also gut, machen wir das doch. Dann kommt er auf die Fahrerseite und fängt an, wow, das ist aber ein cooles Auto. Das hat er noch nie gesehen und wo wir denn herkommen. Danach hat er sich erstmal vorgestellt und uns mit Handschlag begrüßt, uns willkommen geheißen in Texas und uns eine gute Weiterreise gewünscht. Auch nicht schlecht.

Auf der Karte haben wir uns aber noch ein paar Zwischenstopps rausgesucht. Da es in Texas auch noch einige Ghost Towns oder Lost City`s geben soll, halten wir die Augen offen und entdecken auch noch solche alten verlassenen Ortschaften wie in Medicine Mound, wo eine alte Tankstelle steht und ein alter Shop.

Dann fahren wir zum Caprock Canyon State Park. Durch Zufall haben wir einen Flyer davon gesehen und dachten, nicht übel als Zwischenziel. Aber was uns da erwartete, damit haben wir nun gar nicht gerechnet. Dort gibt es eine Bisonherde, die frei herumläuft im ganzen Park. Wow. Welch tolle Tiere das doch sind. Der kleine Vogel, der vor dem Bison am Wasserloch steht, ist der Great Roadrunner. Der ist wirklich so flink umher gehoppelt und gedüst wie bei Bugs Bunny im Comic. Total lustig. Und neben dem Campingplatz tummeln sich ganz viele süße kleine Präriehunde. Die sind echt lustig anzuschauen. Der Canyon ist aber auch wunderschön anzuschauen. Ein toller Park.

Palo Duro Canyon

Der nächste State Park ist direkt in der Nähe nur am anderen Ende des Canyons. Der Palo Duro Canyon. Der ist schon etwas gigantischer in seinem Erscheinungsbild und etliche Tiere gibt es hier auch, man muss nur die Augen offen halten. Die Camp Sites in den State Parks sind ausgezeichnet. Tolle Lage, super Ausstattung, günstig und man ist fast alleine obwohl die Amerikaner noch Ferien haben. Das gefällt uns.

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