Boston, NewYork, Washington DC

Boston

Auf dem Weg nach Boston gelangen wir an den östlichsten Punkt der USA am Leuchtturm Quoddy Head. Vor ein paar Wochen waren wir noch am östlichsten Punkt Kanadas.

Dann erreichen wir Boston. In den größeren Städten werden wir uns ein AirBnb nehmen, da es mit der Emma in einer Stadt nicht so einfach ist, frei zu stehen und jedes Mal wieder raus fahren aus der Stadt und wieder reinfahren am nächsten Tag ist uns zu umständlich. In Boston ist es mit Parkmöglichkeiten eher schlecht. Für einen normalen Parkplatz haben wir fast 40 Dollar für einen Tag bezahlt. Das sind mal Preise. Dafür hat uns diese Stadt aber sonst sehr überzeugt. Eine schöne, gemütliche Stadt. Man kann gut shoppen gehen, im Prudential Tower einen guten Cocktail trinken und die tolle Aussicht über die ganze Stadt genießen. Wir laufen auch den bekannten Freedom Trail durch die Stadt. Dieser wird durch rote Backsteine im Boden gekennzeichnet und führt durch die ganze Stadt an historischen Sachen vorbei bis zur U.S.S Constitution, einem Kriegsschiff, das man auch besichtigen kann. Und zu guter Letzt machen wir noch eine Führung in der berühmten Havard University. Ein Student hat uns lustig den Campus gezeigt und erklärt wie der Alltag abläuft und wer hier so alles studiert hat. Kulinarisch gibt es hier auch für jeden Geschmack etwas. Die Lobster Roll ist wohl auch ein Boston Ding. Das ist ein Brioche Brötchen gefüllt mit Lobster Salat. Mega lecker. Das waren gelungene Tage in einer tollen Stadt.

Weiter geht die Fahrt. Wir haben viel vor. Als nächste Stadt kommt nun gleich New York. Das ist dann mal eine andere Hausnummer mit 8.4 Millionen Einwohnern. Boston dagegen war mit ca. 600 000 eine Kleinstadt. Da wir nicht nur einen Stadtmarathon hinlegen wollen, schieben wir noch 2 Tage in einem National State Park ein zwischen Boston und New York. Auf dem Weg dorthin besuchen wir noch das Gilette Stadium in Foxborough. Das ist das Heimstadion der Footballmannschaft Patriots. Für Christoph ein MUSS, als Ex- Footballspieler und Patriots Fan.

Auch die netten Kleinstädte an der Küste sind richtig schön. Zum Beispiel New London oder Mysteri. Schöne alte Häuser mit ganz viel Charme.

New York

Nach einer turbulenten Fahrt mitten durch Brooklyn und Manhattan sind wir heil auf Staten Island angekommen an unserem AirBnb und können die Emma für die nächsten Tage kostenlos abstellen. Zur Erklärung was Staten Island ist. Das ist ein Stadtteil von New York genau gegenüber von Manhattan auf der anderen Flussseite. Die Unterkünfte sind um einiges günstiger als direkt im Zentrum von New York und man kann kostenlos mit der Fähre rund um die Uhr direkt nach Manhattan fahren direkt an der Freiheitsstatue vorbei. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und man steht schon fast im Financial District. Super einfach alles. Wir sind 4 Tage in New York und laufen uns wieder mal die Füße platt. Schon allein Manhattan ist einfach nur riesig. Wir ergattern noch den New York Pass mit 30% Reduktion und zahlen somit 200 Dollar pro Person für 3 Tage. Wenn man bedenkt das die Eintritte in den Museen teilweise 30 Dollar kosten hat man das schnell wieder raus. Zudem kann man den Hop on Hop off Bus auch nutzen. Der kostet alleine schon 60 Dollar. Wir nutzen also unser Ticket und besuchen soviel wie möglich. Unter anderem das 9/11 Memorial und das Museum, Intrepid Sea, Air and Space Museum, das Rockefeller Center, eine Tour durch die Music City Hall, das Empire State Building, Solomon und Guggenheim Museum, Madame Tussauds, eine Führung im Madisson Square Garden. Ansonsten schauen wir uns noch Downtown an, den Central Park, den Highline Park, die Public Library, den Broadway, den Times Square, Brooklyn und die Brooklyn Bridge, Central Station, … Einfach eine mega Stadt mit vielen Eindrücken.

Washington DC

Wir machen kurz eine Stadtpause in einem kleinen Nationalpark und fahren danach direkt nach Washington DC. Hier haben wir auch wieder ein AirBnb und können die Emma im Hinterhof stehen lassen. Da wir nach New York keine Lust mehr auf soviel laufen haben, bestellen wir uns jetzt ab und zu ein Uber Taxi. Das ist so genial. Man bestellt per App einen Fahrer und innerhalb von paar Minuten steht er da und man sieht sofort den Preis für die gebuchte Fahrt, nicht so wie bei einem normalen Taxi. Einfach und unkompliziert. In Washington liegt zum Glück alles Sehenswerte in einem Bereich, der National Mall. Die vielen Museen sind alle kostenlos, da sie zu dem Smithsonian Institut gehören. Man kann stundenlang darin verbringen. Sehr vielseitig und geschichtlich alles vertreten. Dann sind wir die Mall einmal komplett abgelaufen. Wir waren im Capitol, in einer Library, beim Lincoln Memorial, beim Weißen Haus, Washington Monument, Worldwar II Memorial, Vietnam Veterans Memorial, im Zoo bei den Panda`s und auf dem Arlington National Cemetry. Sehr beeindruckend alles. Die Stadt an sich ist auch sehr hübsch anzuschauen, aber man begegnet hier des Öfteren komischen Gestalten auf der Straße und viele Obdachlose und Drogenabhängige. Das war ein wenig gewöhnungsbedürftig.

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